Termine
Aktuelle Termine
In der Regel treffen wir uns im Schuljahr 2026/27 mittwochs ab 15:00 Uhr vor Raum A707.
Interessierte sind eingeladen, sofern die Gruppengröße nicht zu groß wird. Anfragen zu Terminen bitte unter Mailkontakt.
Genaueres unter Terminvorschau.
In Microsoft Teams haben wir ein AG Funk und Elektronik-Team zum Kontakthalten und für virtuelle Projekte.
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Aktuell geplante Termine:
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25.11.2026: Treffen AG Funk und Elektronik |
Aktuelle News
Elektronische Enigma
Paul Reuvers und Marc Simons vom Cryptomuseum in den Niederlanden haben einen Bausatz für eine elektronische Enigma aufgelegt.
Einen dieser aufgebauten Bausätze verwenden wir in der AG Funk und Elektronik um damit den Geheimnissen der Enigma näherzukommen und mit polyalphabetischer Substition zu experimentieren.
Die Enigma war ein vor ca. 100 Jahren konzipiertes Verschlüsselungsgerät mit einem Schlüsselraum von ca. 10 hoch 23 (rund 100 Trillionen) bzw. einer 86 Bit-Verschlüsselung
Die Enigma ist wie folgt einzustellen:
Grundeinstellungen:
Maschine: M4
Umkehrwalze: C
Walzenlage:
Gamma, II, I, V (c215)
Ringstellung: ASOD
Grundstellung: AMZI
Steckerbrett:
AD, LR, ZJ, BU, KV, SW, FH, EN, MY
Europatag der Schulstationen 2026
Jährlich am 5. Mai findet seit mittlerweile 27 Jahren der Europatag der Schulstationen statt.
Veranstaltet wird der Europatag vom Arbeitskreis Amateurfunk in der Schule e. V. (www.aatis.org), dem an Elektronik interessierte Lehrer und Diplomingenieure angehören.
Die Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass interessierte, junge Leute Spaß an MINT-Aktivitäten wie dem Amateurfunk und der Elektrotechnik finden, indem sie von ihren Schulstationen aus unter Benutzung eines Ausbildungsrufzeichens am Funkbetrieb der Funkamateure teilnehmen.
Der Europatag bildete bei uns im Berufsbereich Energie- und Gebäudetechnik das Abschlussprojekt im Fach Kommunikationstechnik der 12. Klassen, bei dem die Grundlagen der HF-Ausbreitung, Frequenzbereiche, Antennenbauformen, digitaler und analoger Kommunikation wiederholt und praktisch erprobt werden konnten.
Ziel war es, möglichst viele Kontakte mit Stationen aus Europa, besonders Schulstationen oder Ausbildungsstationen zu erreichen. Die Verbindungen konnten in Fonie oder Digitalmodes, durchgeführt werden.
Als teilnehmende Stationen waren Schulstationen aus Deutschland, Österreich, Italien, Südtirol, Litauen, etc. gemeldet. Die Funkstation auf der Neumeyer Station in der Antarktis konnte diesmal aufgrund eines technischen Defekts nicht teilnehmen.
Unsere Schule konnte am Europatag erst ab 16:00 Uhr teilnehmen, da diesmal Unterrichtsinhalte mit hoher Priorität bei den beteiligten Schülern nicht ausfallen durften.
Am Ende des Contests standen ca. 2200 km überbrückte Funkentfernungen in der UKW-Klasse im Logbuch, die gewertet werden konnten.
Unter den Verbindungen waren eine Verbindung zur Martinus Realschule Mainz, zu Rico nach Salzgitter, zu Lisa nach Dresden, zu Nils nach Olzheim (Rheinland-Pfalz), zu Ralf nach Osnabrück, etc.
Zusätzlich hatten wir außerhalb der Europatagswertung noch zwei interessante Funkverbindungen zu Haci (TA5HAC) in das 2400 km entfernte Adana (Türkei). Haci hat eine Schwester in Nürnberg. Ebenso gelang uns eine Verbindung zu Nikhilesh (VU2EHB) einem Doktor der Medizin im Ruhestand, in das 6000 km entfernte Ahmedabad in Indien.
Herzlicher Dank ergeht an die zahlreichen Gegenstationen, die sich Zeit für uns genommen haben und natürlich an Hajo, DL9NEE und Werner, DL6NAF die uns auch heuer wieder ehrenamtlich unterstützt haben.
Kommunikation auf 430 Terahertz - Lichtsprechen mi
Im IT-Unterricht beschäftigte sich die Klasse EG10f mit einer besonderen Form der Nachrichtenübertragung: dem Lichtsprechen.
Hierbei werden Sprache oder digitale Daten nicht über Funk oder Kabel, sondern mithilfe von Licht übertragen. Für das Projekt kam der ELiSE (Einfacher Licht Sendeempfänger) Photonic Communicator, ein Bausatz des AATiS e. V. (Arbeitskreis für Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule), zum Einsatz.
Nach dem Aufbau und der Inbetriebnahme der Geräte führte die Klasse verschiedene Versuche auf dem Pausenhof der Beruflichen Schule Direktorat 1 Nürnberg durch.
Die Übertragung erfolgte mit einer modulierten roten LED, deren Licht mit einer Frequenz von etwa 430 Terahertz ausgesendet wurde. Obwohl diese Frequenz weit außerhalb des Hör- oder gewöhnlichen Funkbereichs liegt, lassen sich durch die schnelle Modulation des Lichts Sprachsignale und digitale Informationen in sehr guter Qualität übertragen.
Die Schülerinnen und Schüler testeten unterschiedliche Übertragungsstrecken sowie verschiedene Ausrichtungen von Sender und Empfänger. Dabei zeigte sich, dass eine freie Sichtverbindung zwischen beiden Geräten entscheidend für eine störungsfreie Übertragung ist. Schon kleine Hindernisse oder eine ungenaue Ausrichtung konnten die Signalqualität deutlich beeinflussen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie zuverlässig eine optische Verbindung unter günstigen Bedingungen arbeiten kann.
Das Projekt vermittelte anschaulich die physikalischen Grundlagen der optischen Nachrichtenübertragung und schlug eine Brücke zu modernen Kommunikationstechnologien. Glasfasernetze nutzen beispielsweise ebenfalls Licht als Informationsträger – allerdings in Glasfasern statt durch die freie Luft.
Die praktischen Experimente machten deutlich, dass sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln spannende Einblicke in die Welt der Photonik und Nachrichtentechnik gewinnen lassen. Die Klasse EG10f konnte dabei nicht nur theoretisches Wissen vertiefen, sondern auch wertvolle Erfahrungen beim Experimentieren, Messen und Auswerten sammeln.


