AG-Funk und Elektronik

Roboterauto

Innerhalb des Unterrichts der Klasse BFSE32 der Berufsfachschule für Energie und Gebäudetechnik startete in der Vorweihnachtswoche 2016 erstmals das Projekt Roboterauto.

Die Idee zu dem Projekt entstand während eines Treffens der AG Funk und Elektronik an der B1, innerhalb derer sich die Schüler der BFSE32 auch engagieren.

Das Projekt Roboterauto dient dazu mit den Schülern der Jahrgangsstufe 12 verschiedene elektrotechnische Grundlagen zu wiederholen, den Anteil der Elektronik, insbesondere Steuerungs- und Regelungstechnik, zu erhöhen und mittels Aufbau eines elektronischen Geräts, dass die Schüler mit nach Hause nehmen können, praktisch umzusetzen.

Beim Roboterauto handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, das mittels einer Stromversorgung, einer optischen Sensoreinheit, einem Spannungskomparator und der Motor-Treiberstufe entlang eines dunkel gezeichneten Weges (schwarze Linie) selbstständig fährt und Abweichungen vom Weg selbsttätig korrigiert.

In diesem Projekt werden ausgehend vom ohmschen Gesetz, Widerstandsfarbcodes, Grundlagen der Stromversorgung, Motorgrundlagen, Halbleiterbauelemente LED, Transistoren, lichtabhängige Widerstände bis hin zum Operationsverstärker, der Steuer- bzw. Regelungstechnik, Signaltechnik und in Ansätzen Elektromobilität (Ansteuerung zweier Getriebemotoren) wichtige zukunftsweisende Lerninhalte wiederholt und vermittelt.

Nach der theoretischen Analysephase und Planungsphase und der Einführung in das Löten von elektronischen Bauteilen auf gedruckten Schaltungen folgte ein praktischer Teil mit ca. 2 Unterrichtsstunden Aufbau / Bestücken der Platine mittels konventioneller Lötarbeit und anschließender Inbetriebnahme bzw. dem Abgleich der Potenziometer für die Regelung.

In wenigen Fällen war es notwendig kleine Fehler zu finden und zu beheben, bevor die Autos ihre Fahrt aufnehmen konnten.

Zum Abschluss des Projektes wurde den Schülern jeweils eine Urkunde (AATiS e.V.-Zertifikat „Lötdiplom“) verliehen.


Robotervideo (MP4-Format) [10.111 KB]


Text, Film und Bilder: Stephan Vogl